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UNSERE GESCHICHTE

Unsere Geschichte beginnt in den 30-er Jahren des 20. Jahrhunderts, als Paul Nigg, Rufname: „Trube-Pauli“ das Gebäude erwarb und im Bereich der heutigen Küche eine kleine Beiz mit 4 Tischen einrichtete.

 

Paul Nigg war der Onkel des Wirtes im Restaurant Schwert, welches damals einen Ruf als bestes Fischrestaurant rund um den Vierwaldstättersee genoss.

 

1951 kaufte der Vater des heutigen Eigentümers, Adolf Camenzind, der zuvor Metzgereien in Gersau und Zürich betrieb das Anwesen und übernahm zusammen mit seiner Frau, welche kochte, den Wirtshausbetrieb. Adolf Camenzind (Rufname: Metzgadolf) war ein Gersauer Original und im öffentlichen Leben sehr aktiv. Er war Mitglied in 5 Gersauer Vereinen, unter anderem spielte er in der Feldmusik Gersau Klarinette und Pauke.

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Die Entstehung des Gersauer Käsekuchens

Der Gersauer Käsekuchen wurde zunächst von Gersauer Hausfrauen als geldsparendes Familiengericht erfunden. Unter dem Einfluss des im katholisch geprägten Gersau geltenden Fleischverbotes an Freitag entwickelte sich der Gersauer Käsekuchen schnell zum wohlschmeckenden Hit.

 

Der Herstellungsprozess war damals wie heute der gleiche:

Die Hausfrau erstellt zu Hause die Käsemischung, das „Kösi“ und brachte dies zu einem der damals in Gersau existierenden 5 Becks. Dieser verteilte die Mischung auf den speziellen Teig und backte den Käsekuchen. Meist die Kinder holten dann den fertigen Käsekuchen.

Die Traube – das erste Restaurant in welchem der Käsekuchen als Speise zum Verzehr vor Ort angeboten wurde

Eines Tages kam der „Trube-Pauli“ unangemeldet zum Beck Meinrad Baggenstoss und benötigte für ein Bauarbeiterteam 30 Portionen Käsekuchen. Meinrad Baggenstoss schimpfte den „Trube-Pauli“ aus und sagte ihm: „Mach dies nie wieder!“. Er empfahl ihm, sich einen eigenen Ofen zu besorgen und sie fuhren zusammen zu einem Ofenbauer in Weggis, der alsbald den ersten Dampfofen, speziell für den Käsekuchen, fertig stellte.

 

Seither war der Gersauer Käsekuchen, vor den Augen der Gäste im Dampfofen zubereitet, die Hauptattraktion der Traube.

 

Der vierte Ofen steht bis heute im Restaurant.

Maria und Rainer Camenzind und die Geschichte seit 1981

Von Rainers Eltern übernommen eröffneten Maria und Rainer Camenzind nach einem tiefgreifenden Umbau mit entsprechenden Erweiterungen am 17.01.1981 die Traube, wie sie bis zum heutigen Tage besteht und erzielten durch die von ihnen geprägte Atmosphäre, den Käsekuchen und den freundlichen Umgang mit den Gästen eine mediengekrönte Reputation, weit über die Grenzen Gersaus hinaus.

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Die heutige Traube unter der Leitung von Sonja Stadlbauer

Im Januar 2021 übergaben Maria und Rainer Camenzind aus Altersgründen die Leitung der Traube an die erfahrene Gastronomin und Vollblut-Wirtin mit Leib und Seele, Sonja Stadlbauer.

 

Sie kombiniert die Tradition des Hauses, insbesondere den Gersauer Käsekuchen mit modernen Gerichten und moderner gastronomischer Philosophie mit grosser Beliebtheit bei den Gästen aus Gersau und der ganzen Welt.

 

Die Käsemischung („Kösi“) für den Käsekuchen in der Traube wird allerdings nach wie vor von Maria und Rainer Camenzind persönlich zubereitet. Hierdurch bleibt die Einzigartigkeit des speziellen und mediengekrönten Käsekuchens der Traube vollumfänglich erhalten.

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